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240 Stellenangebote Ausbildung, Ausbildungsplätze und offene Lehrstellen

In den letzten Jahren hat sich der Ausbildungsmarkt und damit das Stellenangebot an offenen Lehrstellen und unbesetzten Ausbildungsplätzen deutlich zu Gunsten der Auszubildenden geändert. Der Grund ist der demografische Wandel: Die Anzahl an Geburten in Deutschland hat sich seit den 1960er Jahren nahezu halbiert. Und das in einem Ausmaß, dass Deutschland seit seinem bisherigen Einwohnerrekord im Jahr 2002 schrumpft. Damit rücken von Jahr zu Jahr auch immer weniger Jugendliche in das Ausbildungsalter nach. Da aber gleichzeitig die deutsche Wirtschaft ziemlich zuverlässig brummt, werden gute Azubis in vielen Branchen händeringend gesucht und immer mehr Ausbildungsplätze und Lehrstellen bleiben offen und unbesetzt. Das sind ideale Voraussetzungen für Auszubildende, sich aus den vielen Stellenausschreibungen die Ausbildungsstelle bzw. den Ausbildungsberuf herauszusuchen, der einem persönlich am besten liegt. In dem SÜDWEST-Jobfinder werden dafür alle Stellenangebote im Bereich Ausbildung, Ausbildungsplätze und offene Lehrstellen im Umkreis der Region SÜDWEST veröffentlicht. Die SÜDWEST-PRESSE wünscht viel Erfolg!

Mehr Tipps und Infos rund um Ausbildung, Gehaltsverhandlung und Bewerbung:

  • Die beliebtesten Ausbildungen 2016/2017
  • Tipps für die Gehaltsvorstellung: Mehr Möglichkeiten als nur Geld
  • Bewerbungs-Tipps

Die beliebtesten Ausbildungen 2014/2015 und 2016/2017

Die beliebteste Ausbildung in der Ausbildungsperiode2014/2015 war zum ersten Mal die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement. Das liegt vor allem daran, dass 2014 die drei bisherigen Ausbildungen zu Sekretären und Assistenten zusammengelegt wurden:

  • Bürokaufmann / Bürokauffrau
  • Kaufmann / Kauffrau für Bürokommunikation
  • Fachangestellter/Fachangestellte für Bürokommunikation

Gemeinsam erhalten diese drei Ausbildungsberufe nun als die neue Ausbildung zum / zur Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement ihre wahre Geltung und geschlechterübergreifend die Spitzenposition. Hier die Top-Ausbildungen 2014/2015, die vermutlich auch in der Ausbildungsperiode 2016/2017 wieder die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland sein werden:

  • Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement
  • Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel
  • Verkäufer / Verkäuferin
  • Kfz-Mechatroniker / Kfz-Mechatronikerin

Bei den weiblichen Azubis sind zudem die medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte sowie die Industriekauffrau hoch im Kurs. Bei den männlichen Azubis sind vor allem auch die technischen Ausbildungsberufe als Industriemechaniker, Elektroniker und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sehr beliebt.

Ausbildungs-Tipp: Das Gehalt ist mehr als nur der Geldbetrag

Natürlich ist bei der Suche nach einer Ausbildung auch das Ausbildungsgehalt von großer Bedeutung. Im Fokus sollte allerdings immer das Ziel bleiben, eine möglichst gute und breite Ausbildung in einem engagierten und interessanten Betrieb oder Unternehmen zu bekommen. Das ist die Basis für den langfristigen beruflichen Erfolg nach der relativ kurzen Ausbildungszeit. Bei einer Ausbildung im Öffentlichen Dienst, z.B. zum Beamten /Beamtin im mittleren oder gehobenen Dienst, sind die Verdiensttabellen fest und unveränderbar vorgegeben. Aber auch die wenigsten Betriebe in der freien Wirtschaft werden bei der Höhe des Ausbildungsgehalts zu größeren Verhandlungen bereit sein. Aber es gibt zum Glück auch andere Möglichkeiten und Zusatzleistungen, die fast so wertvoll sind wie Geld, wenn nicht sogar wertvoller:

  • Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld: Manche Unternehmen gewähren auch ihren Auszubildenden Weihnachtsgeld, andere dagegen der ganzen Belegschaft nicht. Werden diese Zusatzleistungen nicht gezahlt, könnte das als ein gutes Argument für die Verhandlung über weitere Zusatzleistungen im Bewerbungsgespräch sein.
  • Erfolgsbeteiligung: Das sind Einmalzahlungen, deren Höhe abhängig vom Jahresgewinn ist. Auch hier gilt: Manche Unternehmen beteiligen auch ihre Azubis an den Gewinnbeteiligungen, andere verzichten gänzlich darauf.
  • Urlaubstage: Das Jugendschutzgesetz schreibt mindestens 30 Werktage bezahlten Urlaub für unter 16-jährige Auszubildende, 27 Werktage für unter 17-Jährige und 25 Werktage vor unter 18-Jährige vor. Dabei bedeutet „bezahlter Urlaub“ aber auch in der Ausbildung nur, dass das Ausbildungsgehalt weiter gezahlt wird – das ist kein zusätzlich zum Lohn gezahltes Urlaubsgeld.
  • Flexible Arbeitszeit: Als AuszubildendeR sollte man stets pünktlich und zuverlässig sein. Aber in manchen Berufen ist eine gewisse Flexibilität möglich. Dort kann an manchen Tagen etwas früher oder später mit der Arbeit und dann auch mit dem Feierabend begonnen werden. Das Bewerbungsgespräch ist auch zum schnellen Regeln solcher Angelegenheiten und Vereinbarungen da und nicht erst der Ausbildungsantritt.
  • Überstundenkonto: In vielen Berufen und Ausbildungen wird akkurat bei Schichtwechsel gestempelt. Bei den anderen sollte ein Überstundenkonto ein faires Ziel sein, um unbezahlte Überstunden zu vermeiden. Denn die Erfassung der Überstunden ist ja schließlich auch nur die logische Konsequenz aus der Erfassung der Anwesenheitspflicht.
  • Geschäftswagen während der Ausbildung? Nichts ist unmöglich! Aber dieser geldwerte Vorteil ist vermutlich die härteste Nuss unter den ganzen Zusatzleistungen, die man für seine Ausbildung im Bewerbungsgespräch heraushandeln kann.

Ausbildungs-Tipp: Urlaub mit Berufserfahrung im Ausland kombinieren

Das deutsche Ausbildungssystem genießt weltweit einen ausgesprochen guten Ruf. Deutsche Handwerker und Facharbeiter sind überall gerne gesehen. Das eröffnet frisch gebackenen Fachkräften vielfältige Möglichkeiten, nach der Ausbildung für eine begrenzte Zeit im Ausland etwas zu jobben und dabei wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Das kann nicht nur einen schönen und langen Urlaub finanzieren. Eine Berufserfahrung im Ausland ist auch ein wesentlicher Faktor, der die spätere Jobsuche und Bewerbung auf eine Traumstelle oder bei einem Traumunternehmen erleichtert. Denn das signalisiert den Personalern im Bewerbungsverfahren Selbstständigkeit, Mut und die Bereitschaft für Neues – und diese positiven Eigenschaften sind manchmal das berühmte Zünglein an der Waage, um nach einem guten Ausbildungsplatz auch gleich einen Treffer bei einem guten Stellenangebot landen zu können.

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